Durch Reinigung von Wärmetauschern mit dem JetMaster Verfahren Reinigung von Wärmetauschern mit dem JetMaster Verfahren konnten Probleme mit Klima / Lüftung am Flughafen Wien gelöst werden.

Der internationale Flughafen Wien, besteht in den Anfängen seit 1938. Damals wurde er als Militärflughafen genutzt. Seit 1954 wurde der Wiener Flughafen zum ersten privat verwalteten Flughafen Österreichs. 1992 fand eine Umfirmierung der Betreibergesellschaft von Flughafen Wien Betriebsgesellschaft m.b.H. zu Flughafen Wien AG statt. Der Flughafen Wien ist somit einer der wenigen Flughäfen Europas dessen Betreiber börsennotiert ist. Er verfügt über zwei Pisten und ist mit  rund 226.000  Starts bei 23,4 Mio. Personenbeförderungen (Stand 2016) der wichtigste Verkehrsflughafen in Österreich. Bei dieser großen Zahl an Personen ist eine gut funktionierende Klimatisierung für den Flughafen sehr wichtig.

Erfolgreiche Reinigung stark verschmutzter Lamellenwärmetauscher

Auf dem internationalen Flughafen Wien sind daher für den Bereich Kühlung / Klimatisierung eine Vielzahl an Lamellenwärmetauscher installiert wie auf Bild 1 zu sehen ist.

Flughafen Wien + Wärmetauscher vor Ort

Bild 1: Flughafen Wien + Wärmetauscher vor Ort

Die  außenliegenden Wärmetauscher am Flughafen Wien waren durch die teilweise industrielle Umgebung mit hohen Staubmengen, speziell durch Zement-, Kalk- und Gipsstaub belastet. Das hatte die Kühlleistung bereits stark beeinträchtigt. Durch eine derartige Verschmutzung steigen die Energiekosten schnell um 10-30% und mehr an. Die durch Verschmutzungen entstehende Korrosion kann außerdem zu einer deutlichen Verringerung der Betriebslaufzeit von Wärmetauschern führen. Mehrere Reinigungsversuche der stark verschmutzten Lamellenwärmetauscher – 10 Einheiten mit insgesamt über 400qm Fläche – waren seit Jahren weitestgehend erfolglos verlaufen. Durch einen Reinigungsversuch  mit Chemie waren die Stäube zudem ineinander hart „verbacken“ und die Lamellen dadurch bereits teilweise korrodiert.

Kipp Umwelttechnik setzte in Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma mycon bei dem Kunden erfolgreich die gesamte, aus drei Geräten bestehende, Systemkombination „JetMaster“ ein.  Es wurden erhebliche Mengen an Rückständen aus den Tauschern entfernt. Der Reinigungseffekt war so groß, dass die Durchgangswerte der Wärmetauscher nach der Reinigung nun annähernd dem Neuzustand entsprechen.

Herr Rödler, Facility Management, Leiter haustechnische Medien: „Die exponierte Lage unseres Flughafens in einem Gebiet mit einer Vielzahl industrieller Großunternehmen hat zu einer erheblichen Belastung unserer Wärmetauscher geführt. Mit dem Einsatz des JetMaster-Systems mit mehreren Verfahrensschritten konnte Kipp Umwelttechnik erstmals den gewünschten Effekt eines vollständigen Reinigungserfolges erreichen. Alle vorangegangenen Reinigungsversuche anderer Firmen waren mehr oder weniger erfolglos verlaufen.“

Verschmutzte Lamellen + Reinigung mit JetMaster

Bild 2: Verschmutzte Lamellen + Reinigung mit JetMaster

Das JetMaster Verfahren und seine Vorteile

Das Verfahren JetMaster wurde unter Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit einer Universität entwickelt und bietet erhebliche Vorteile bezüglich Reinigungserfolg, Reinigungskosten und Umweltfreundlichkeit. JetMaster arbeitet ausschließlich mit Druckluft und geringen Mengen normalen Wassers (Trinkwasserqualität). Im Vergleich zur Reinigung mit einem Hochdruckreiniger liegen die Vorteile auf der Hand: geringerer Wasserverbrauch, schonendere Reinigung ohne Verbiegen der empfindlichen Lamellen, größere Reinigungstiefe. Durch einen Kavitationseffekt wird eine hohe Reinigungseffizienz und schnelle Reinigungsgeschwindigkeit erreicht. Durch den Verzicht auf chemische Zusätze entsteht außerdem keine zusätzliche Belastung für Reinigungspersonal und Umwelt.

Weitere Informationen zur Wämetauscher Reinigung mit dem JetMaster finden Sie unter: https://www.kipp-umwelttechnik.de/industriereinigung/reinigung-waermetauscher